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wendepunkt Newsletter November 2013

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Was kommt im wendepunkt:

Was ist:

Was war:

Was kommt im wendepunkt:

Gestern für heute für morgen

Anlässlich dreier Jubiläen – 35 Jahre Frauenhäuser in Österreich, 25 Jahre Autonome Österreichische Frauenhäuser und 15 Jahre Frauenhotline gegen Männergewalt – veranstalten die AÖF am 24. November 2013 eine große Benefiz-Matinee im Wiener Volkstheater. Unter dem Ehrenschutz zahlreicher hochrangiger Politikerinnen und Politiker gestalten die Rounder Girls, Adele Neuhauser, Julya Rabinowich, Irmtraut Karlsson, Corinna Milborn und Christoph Feurstein ab 10:30 Uhr ein vielfältiges Programm. Im Anschluss warten ein Sektempfang und ein musikalisches Nachmittagsprogramm mit Mika Vember auf die Gäste.

Nähere Details zur Benefiz-Matinee unter dem Motto "gestern für heute für morgen" finden Sie auf www.aoef.at. Karten sind im Volkstheater ab 12 Euro erhältlich.

Schlag auf Schlag

Von 25. November bis 10. Dezember finden wieder "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" statt. Bereits im Vorjahr beteiligte sich der wendepunkt an diesem weltweiten Aktionszeitraum mit einem täglichen Sondernewsletter, in dem kurze Infohäppchen rund um das Thema Gewalt präsentiert wurden.

Im Rahmen seines zweijährigen Schwerpunkts zur ökonomischen Gewalt bietet der wendepunkt auch in diesem Jahr allen Interessierten 16 "gewaltige" Infos, die während des Aktionszeitraums unter dem Titel "Schlag auf Schlag" versendet werden. Wenn Sie unsere 16 Sondernewsletter erhalten möchten, schicken Sie eine E-Mail an office@wendepunkt.or.at. Alle Empfängerinnen und Empfänger unseres Newsletters erhalten den Sondernewsletter automatisch!

An-lauf-stelle

Am 2. Dezember wird der wendepunkt wieder eine Station für die Läuferinnen und Läufer des Wiener Neustädter Adventlaufs und Sachspenden von den Läuferinnen und Läufern entgegennehmen dürfen. Der Adventlauf ist eine karitative Veranstaltung, die alljährlich Spenden in verschiedene soziale Einrichtungen bringt. Auf vier Laufrouten machen sich vier LäuferInnengruppen in die vier Himmelsrichtungen auf und statten uns einen kurzen Besuch ab.

Passend zur kalten Jahreszeit wünscht sich das wendepunkt-Frauenhaus einen zusätzlichen Kühlschrank, da die vorhandenen Kapazitäten bei vollem Haus oft nicht ausreichen. Wir freuen uns sehr, dass die veranstaltende Bäckerei Linauer-Wagner auch diesmal wieder an uns gedacht hat und bedanken uns schon jetzt für die Unterstützung!

Was ist:

Ein ganz spezielles Dankeschön an Brigitte Linauer

Eine kleine Abordnung des Vereins wendepunkt fand sich am Montag, dem 7. Oktober im Firmensitz der Bäckerei Linauer-Wagner ein, um sich nach vielen Jahren der großzügigen Unterstützung ausdrücklich bei Geschäftsführerin Brigitte Linauer zu bedanken. Mit einem großen Blumenstrauß sagte der wendepunkt danke für zahlreiche kostengünstige oder kostenlose Buffetbeiträge, Oster- und Weihnachtsschokoladen für die Bewohnerinnen des Frauenhauses und die jährlichen großen Sachspenden im Rahmen des Wiener Neustädter Adventlaufes.

Der wendepunkt sagt auch an dieser Stelle noch einmal herzlich: Danke!!! und verweist auf das Beweisfoto im facebook (https://www.facebook.com).

Wiederaneignung des Körpers

Eine Mitarbeiterin des Vereins wendepunkt lädt die Bewohnerinnen Frauenhauses jeden Mittwochnachmittag zu einer Reise in den Körper mit Übungen aus Yoga, Chi Gong und Stimmtherapie. Sie berichtet von ihrer Arbeit:

"In den Übungen gehen wir mit der Aufmerksamkeit immer wieder zu unserem Atem. Wir unterstützen unsere Entspannung und Anspannung bewusst mit Lauten und lassen uns tönen. Wir brabbeln wie die Kleinkinder, hecheln wie ein Hund und spielen mit unseren Zehen wie ein Baby. Dazwischen streue ich Erfahrungen und Gedanken, die für mich im Leben hilfreich waren und sind. Wir schaukeln uns und lachen, wir stampfen und geben unserer Wut in der Chi Gong Übung "die Nebel zerschneiden" lustvollen Stimmausdruck.

Die Übungen regen die Selbstheilungskräfte an, verhelfen zu tiefer Entspannung, innerer Ausgeglichenheit und geben den Frauen Kraft, sich mit ihrer Geschichte auseinander zu setzen. Vertrauen untereinander entsteht und eigene Erfahrungen, Wissen über Gesundheit, Geburten, Sexualität, Ernährung und Traditionen in verschiedenen Kulturen werden ausgetauscht und weitergeben. Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass Yoga und Atemarbeit die Symptome von Depression verbessern und positiv auf das Nervensystem einwirken. Es macht mir große Freude, auf diese Weise zur Stabilisierung traumatisierter Frauen beizutragen."

Wofür zum Geier brauche ich eine fem:HELP-App?

Die fem:HELP-App ist ein kleines Programm für Android-Handys und iPhones, das Handynutzerinnen zur Seite steht, wenn sie sich in Österreich in einer Notsituation befinden. Frauen, die Gewalt erfahren haben und rasch Hilfe benötigen, haben mit der App direkten Zugriff auf Polizei-Notruf und Frauenhelpline (auch Gehörlosen-Notruf), die App verbindet direkt mit der Hilfseinrichtung. Das Programm bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Hilfseinrichtungen rasch und unkompliziert zu kontaktieren und unterstützt bei der Dokumentation von Gewalterfahrungen unterschiedlicher Art.

Auch Frauen, die nicht selbst von Gewalt betroffen sind, sollten die App herunterladen – zusätzlich lassen sich damit nämlich die wichtigsten Frauenberatungseinrichtungen in Österreich unkompliziert finden und kontaktieren. Natürlich ist auch der wendepunkt dabei.

Hier (https://play.google.com) können Sie die fem:HELP-App für Android-Handys herunterladen und hier (http://www.apple.com) für iPhones. Erforderliche Android-Version: 2.2 oder höher.

Was war:

Aus dem Bereich "Wissen":

Der wendepunkt war beim Phönix – und kommt auch zu Ihnen!

Ein neues Angebot des wendepunkt fand Anfang Oktober seine Premiere: das Inhouse-Seminar des wendepunkt. Bei dieser Seminarform kommen die Mitarbeiterinnen unsres Vereins direkt ins Haus der Kundinnen und veranstalten in deren Räumlichkeiten Vorträge, Workshops und Seminare.

Den Start machte Fa. Phönix, die für ihre Schlüsselarbeitskräfte zwei Seminare zum Thema Gender Mainstreaming buchte. Am 2. und 9. Oktober wurden zwei 8-köpfige Gruppen für die grundlegenden Perspektiven der Gleichbehandlung sensibilisiert. Anfangs skeptisch ließen sich die je vier Männer und vier Frauen offen auf das Thema ein und waren schließlich so begeistert, dass sie die Leitung der Fa. Phönix zur Buchung weiterer Seminare für die Transitarbeitskräfte überredeten.

Falls auch sie sich für ein Inhouse-Seminar des wendepunkt interessieren, wenden Sie sich bitte an office@wendepunkt.or.at. Wir veranstalten Seminare zu folgenden Themen:

  • Gewalt in Partnerschaften
  • Frau und Geld
  • Gender Mainstreaming

Gewalt erkennen, aus unterschiedlichen Perspektiven

Weiterhin hält der wendepunkt neben den Inhouse-Seminaren auch die klassischen Seminare in den Räumlichkeiten des Vereins ab. So fand am 10. Oktober das Seminar "Häusliche Gewalt: erkennen, benennen, informieren und verändern" statt.

Diesmal bestand die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sehr unterschiedlichen Professionen, was die Diskussion äußerst lebhaft und bunt geraten lies. Juristische, medizinische und sozialarbeiterische Perspektiven trafen aufeinander und machten das Seminar zu einem spannenden Erlebnis für alle Beteiligten.

Ein Vortrag mit Folgen

Eine Mitarbeiterin des wendepunkt stellte unseren Verein und seine Angebote am 3. Oktober einer Gruppe von Migrantinnen vor, die derzeit ein AMS-Training im Wiener Neustädter ZIB – Zukunft In Bewegung (http://www.zib-training.at) besuchen.

So wichtig es ist, den wendepunkt einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, so sensibel muss dabei doch vorgegangen werden. Wieder einmal zeigte sich an einer Hörerin des Vortrags, dass häusliche Gewalt nicht nur theoretisch existiert, sondern dass wir ständig von Betroffenen umgeben sind. Die langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen hat auch in diesem Fall sichergestellt, dass ein Opfer häuslicher Gewalt behutsam aufgefangen wurde und die nötige Unterstützung erhalten hat.

Aus der Öffentlichkeitsarbeit:

Halbe-halbe? Jaja!

Am Samstag, dem 5. Oktober stellte die Stadt Wiener Neustadt unter Federführung von Kulturstadträtin Isabella Siedl einen Infostand auf den Neustädter Hauptplatz, um über den Equal Pay Day zu informieren. Nach einer Idee von DSAin Auer-Deutsch taten sich dieses Jahr mehrere Fraueneinrichtungen zusammen und erklärten den Passantinnen und Passanten vor dem alten Rathaus gemeinsam die Anliegen dieses Tages.

Neben Stadträtin Siedl und DSAin Auer-Deutsch brachten Mitarbeiterinnen des wendepunkt, der Weiberwirtschaft und der Sozialistischen Gewerkschaft ihre Botschaft unter die Leute – aber nicht nur diese: auch die Kugelschreiber des wendepunkt, Broschüren und Folder der beteiligten Organisationen und vor allem praktische Tragetaschen mit der Aufschrift "Halbe-halbe" fanden reißenden Absatz. Den interessierten Männern wurden die Taschen jedoch nur unter der augenzwinkernden Bedingung überreicht, dass sie zu Hause halbe-halbe machen – was diese überzeugend (schwindelnd) zusicherten.

Der wendepunkt kam, sah und pflanzte seinen Baum

Den eigentlichen Equal Pay Day am 8. Oktober nutzte der wendepunkt, um seinen ersten eigenen Baum zu pflanzen. Während sich die letzten Nebelschleier dampfend aus dem Gras erhoben und einem strahlend schönen Herbsttag Platz machten, fand ein kleiner Kirschbaum im Wiener Neustädter Esperantopark sein neues Zuhause. Veredelt, gedüngt und gestützt wird er seine Wurzeln während des Winters in die Erde treiben und im Juni 2014 (hoffentlich) seine ersten Früchte tragen.

Gäste dieses erdigen Events waren Stadträtin Isabella Siedl, DSAin Auer-Deutsch, Anna Lesnik, Geschäftsführerin des Vereins Jugend und Kultur und Thomas Kaindl, Leiter der Arbeiterkammer Wiener Neustadt. Gegraben hat Martin Mollay von der Obststadt Wiener Neustadt – ein Anblick, den wir so schnell nicht vergessen werden. Möge der Baum wachsen und gedeihen – und mögen die Gehälter der Frauen das Gleiche tun!

Fotos sehen Sie hier (https://www.facebook.com).

Flugfeldfest (14. September 2013)

Das traditionelle Flugfeldfest des Referats Vielfalt und Zusammenleben fand heuer am 14. September statt, und auch diesmal beteiligte sich der wendepunkt mit einem Infostand an der Veranstaltung. Zahlreiche Besucher strömten auf das Fest und tauchten in ein buntes, abwechslungsreiches, interkulturelles Programm von Folklore über Gemeinschaftstanz bis zu Hip Hop und Austro-Pop. Auch für kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und ein umfassendes Kinderprogramm war gesorgt.

Der wendepunkt gehört bereits zu den Stammgästen unter den Veranstalterinnen und Veranstaltern des Flugfeldfests und freut sich Jahr für Jahr über das große Interesse an seinen Angeboten.

Aus dem Frauenhaus:

Grillfest mit Wehmut

Der 22. August war für das wendepunkt-Frauenhaus ein besonderer Tag. Praktikantin Manuela nahm nach einem Jahr Abschied von den Bewohnerinnen des Hauses und veranstaltete ein gemütliches Grillfest. Kaum groß genug waren unsere Gartentische für die Vielzahl der angebotenen Köstlichkeiten, vegetarisch und aus saftigem Fleisch, halal und konfessionslos. Die Bewohnerinnen brachten zum Teil ihre Familie und Freudinnen zum Fest mit und auch unsere Geschäftsleiterin ließ sich ein knackiges Bratwürstl schmecken.

So köstlich das Essen, so wehmütig war der Anlass. Manuela hat uns ein Jahr lang mit ihrer Klugheit und Einsatzfreude begeistert, war eine unverzichtbare Hilfe bei allen Arbeiten, die in unserem Alltag keinen Platz mehr fanden. Auch dem Gesamtverein wendepunkt hat Manuela viel Arbeit abgenommen. Der wendepunkt – und insbesondere die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses – bedanken sich nochmals ganz herzlich bei Manuela: you are the best!

Bunte Steine und viele Torten

Auf Initiative der Kinder im Frauenhaus unternahm das Frauenhausteam gemeinsam mit einigen Bewohnerinnen am 10. September einen Ausflug auf die Hohe Wand. Die Anreise mit zwei PKW gestaltete sich nicht ganz einfach: die Wanderlustigen waren sich unsicher über den richtigen Ausgangspunkt und machten zur Einstimmung eine Besichtigung des Berges mit dem Auto.

Schließlich fand sich der gesuchte Einstieg zum Kinder-Erlebnisweg – die Kinder nennen ihn "Bunte-Steine-Weg" – und die Gruppe hatte viel Spaß beim Rutschen, Balancieren und Tier-Weitsprung. Nach einer kurzen Rast im Wald besuchten die Ausflüglerinnen und Ausflügler das Tiergehege und den Streichelzoo. Zum Abschluss gab es eine gemütliche Jause im Naturparkstüberl, bei der alle verfügbaren Kuchen und Torten zur Verkostung kamen.

Alle Beteiligten hatten an diesem Tag viel Freude und genossen den schönen, lustigen gemeinsamen Ausflug. Vor allem eine Bewohnerin aus Madagaskar hat die Natur sehr genossen – sie kannte Österreich bisher nur von seiner hässlichen Seite …

Weitere interessante Informationen sowie Fotos unserer Veranstaltungen finden Sie auf facebook

Ihre Spende unterstützt Frauen und Kinder in Not - und ist steuerlich absetzbar.
Kontonummer 3715, Wr. Neustädter Sparkasse (Bankleitzahl 20267)

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Verein wendepunkt – Frauen für Frauen und Kinder
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