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wendepunkt Newsletter Jänner 2015

Inhalt

Was kommt im wendepunkt:

Was ist:

Was war:

Was kommt im wendepunkt:

Schnell sein und gewinnen

Seit die Spar- und Kreditzinsen auf historisch niedrigem Niveau liegen, liegt das Thema Sparen nicht mehr im Trend. Und dennoch wird eifrig gespart, in Privathaushalten und auf staatlicher Ebene. Aber bei wem wird gespart? Und woran?

Wenn man genau hinschaut, sind es meist Frauen und weibliche Lebensbereiche, die in finanziell schwierigen Zeiten kürzer treten müssen – und wir Frauen machen eifrig mit. Warum ist das so?

Mit psychodramatischen Methoden, die unter die Haut gehen, geht der wendepunkt diesen Fragen nach, und zwar im

Workshop "Spare froh! Das Sparen, die Frauen und der Staat"

Referentinnen:
Dr.in Katharina Novy, Psychodrama-Rollenspielleiterin (ÖAGG)
Dr.in Eva Klawatsch-Treitl, Wirtschaftspädagogin und Ökonomin

Termin: 20. März 2015, 9 bis 17:30 Uhr

Ort:
Seminarraum des Vereins wendepunkt
Ferdinand-Porsche-Ring 14
2700 Wr. Neustadt

Kosten: 50 Euro

Informationen und Anmeldung:
Mag.a Claudia Prudic
Telefon: 02622/825 96
E-Mail: frauenberatung@wendepunkt.or.at

Achtung: Wenn Sie eine Frau sind und schnell reagieren, schenken wir Ihnen die Teilnahmegebühr für diesen Workshop. Die ersten fünf Frauen, die uns eine E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel Spare froh" an frauenberatung@wendepunkt.or.at schicken, erhalten die Anmeldegebühr geschenkt. Viel Glück!

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung gefördert.

Was ist:

Fast schon barrierefrei

Die Umbauarbeiten in unserem Vereinssitz sind mittlerweile recht weit fortgeschritten. Noch vor Weihnachten hat die Baufirma die wesentlichen Arbeiten im Inneren des Hauses fertiggestellt. Es wurde gestemmt, versetzt, verputzt, gemalt und montiert - und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Der wendepunkt verfügt nun über eine neue, breitere Eingangstüre und ein geräumiges WC für Rollstuhlfahrerinnen. Drei Büros wurden unter den Mitarbeiterinnen getauscht, die Technikecke neu gestaltet.

In Zusammenarbeit mit unserem Hausarbeiter Christian und Möbeltischler Toni haben wir vier Räume neu eingerichtet. Einige kleinere Arbeiten stehen noch an und auch ein paar Umzugskartons sind noch auszupacken.

Die Rollstuhlrampe zum Haupteingang konnte aufgrund der kalten Witterung bisher nicht betoniert werden, spätestens im Frühjahr sollte aber auch diese Arbeit erledigt sein. Wir berichten weiter.

Öffentlicher Auftritt in neuem Glanz

Gänzlich abgeschlossen sind hingegen die "Renovierungsarbeiten" an unserer Homepage. Der Zahn der Zeit nagt an Informationsplattformen bekanntlich schneller, als an anderen Dingen. Deshalb war es dringend nötig, die Homepage von veralteten Inhalten zu befreien und kompakter zu formulieren. Schauen Sie hin!

Einen neuen Folder haben wir ebenfalls erarbeitet, und zwar für unseren Bildungsbereich. Der Folder "frauen_wissen" gibt einen Überblick über das gesamte Weiterbildungsangebot des Vereins und kann ab sofort unter 02622/825 96 bzw. unter frauenberatung@wendepunkt.or.at bestellt werden.

Gut begleitet

Der Auszug aus dem Frauenhaus in die eigenen vier Wände ist für viele Frauen mit Fragen, Unsicherheiten und Ängsten verknüpft. Wie werde ich mit dem wenigen Geld auskommen? Welche Unterlagen brauche ich für einen Termin am Gericht? Wie kann ich mich vor dem Gewalttäter schützen?

Im Jahr 2014 hat das Team des Frauenhauses im Rahmen der Nachbetreuung über 60 Beratungsstunden durchgeführt. Die Nachbetreuung beinhaltet nicht nur Gespräche, sondern auch Begleitungen zu Gericht oder Behörden. Durch diese zusätzliche, vom Land Niederösterreich finanzierte Unterstützung kann der wendepunkt gewaltbetroffenen Frauen mehr Sicherheit und eine bessere Orientierung im Leben nach dem Frauenhaus bieten.

Für viele Klientinnen stellt die Nachbetreuung einen wichtigen Ankerpunkt in der herausfordernden Phase des Neubeginns nach dem Frauenhaus dar. Für die Mitarbeiterinnen bietet sie die Möglichkeit, Kontakte zu halten und mitzuerleben, wie es den Frauen "draußen" ergeht. Und immer wieder tauchen dabei glückliche Gesichter auf.

Was war:

Trotz Umbaus waren wir im Herbst nicht faul und haben einige Veranstaltungen besucht bzw. gestaltet.

Fort-Bildung in Wien

Am 22. November 2014 luden Bundesministerin Heinisch-Hosek und die Plattform 20.000 Frauen zu einer Frauenenquete nach Wien. Unter dem Motto Frauen.Bilden.Kritik gingen die Teilnehmerinnen in Vorträgen, Diskussionen und Workshops unterschiedlichen Aspekten des Zusammenhangs zwischen Bildung und Feminismus auf den Grund.

So wurden die Genderverhältnisse in der Bildungslandschaft beleuchtet, kritische Bildungsarbeit mit Migrantinnen diskutiert und tatsächliche Berufschancen von Frauen erhoben. Der wendepunkt war dabei, brachte vieles ein und neues Wissen mit nach Hause.

Wie gehen Beraterinnen mit Geld um?

Im Auftrag der Frauenministerin hatte der wendepunkt wenige Tage später Gelegenheit, seine eigene Expertise unter Beweis zu stellen. Am 26. November leiteten Geschäftsleiterin Elisabeth Cinatl und Frauenberaterin Claudia Prudic ein Seminar für die Mitarbeiterinnen der Österreichischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen.

Die Teilnehmerinnen reflektierten ihren persönlichen Umgang mit Geld, ihre inneren Leitsätze zu diesem Thema und deren Auswirkungen auf die Beratungspraxis. Ausgehend davon wurden Möglichkeiten erarbeitet, die eigenen Handlungsoptionen im Umgang mit Geld zu erweitern und neue Zugänge in die Beratung einfließen zu lassen. Ein lust- und freudvoller Seminartag rund um das Thema Frauen und Geld.

Für immer Pein

Trotz des Umbaus gab es im Jahr 2014 während der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" neben dem Sondernewsletter eine weitere Aktion des wendepunkt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Wiener Neustadt und dem Gewaltschutzzentrum NÖ wurde am 4. Dezember im Kultur- und Veranstaltungszentrum SUB der Film "Auswege" gezeigt. Der Film porträtiert drei unterschiedliche Frauen, die nach Möglichkeiten suchen, um aus ihren Gewaltbeziehungen auszusteigen.

Die Veranstaltung sollte insbesondere auf die Petition "Für immer Pein: Vergewaltigung verurteilen, ein Nein muss genügen" des Österreichischen Städtebunds aufmerksam machen. Laut geltender Rechtslage ist nur ein Bruchteil der Vergewaltigungen gerichtlich sanktionierbar. Der Städtebund setzt sich daher für eine Reform des Strafrechts ein. Wenn Sie die Petition unterstützen möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.staedtebund.gv.at/gewalt.

Die Filmvorführung wurde durch eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Unternehmensberaterin Elke Szalai ergänzt. Am Podium diskutierten Romeo Bissuti von der Männerberatung Wien, Marlies Leitner, Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums NÖ und die beiden wendepunkt-Mitarbeiterinnen Eva Huber und Melanie Zeller.

Nikolo im Frauenhaus

Das Frauenhaus – besser gesagt: dessen große und kleine Bewohnerinnen – freuten sich wieder einmal über das Engagement der Frauen aus dem Club Soroptimist Wiener Neustadt. Am 5. Dezember überreichte ein liebenswerter Nikolaus handverpackte Geschenksäckchen und selbst gebackene Kekse (auf einem selbst getöpferten Teller!) an die Bewohnerinnen des wendepunkt-Frauenhauses. Die Begeisterung unter den Kindern war groß, und wir sagen wieder einmal herzlich danke!

Der wendepunkt im Profil

Anfang Februar 2015 besuchten zwei Journalistinnen und Journalisten des Nachrichtenmagazins Profil das wendepunkt-Frauenhaus im Rahmen ihrer Recherche für einen Artikel anlässlich der One Billion Rising-Aktionen rund um den Valentinstag am 14. Februar. Wer sich für den Artikel interessiert, kauft sich das aktuelle Profil-Heft 6/2015 oder klickt auf folgenden Link: http://www.profil.at.

Spenden, Spenden, Spenden

Über eine besonders große Anzahl an Spenden konnten wir uns im vergangenen Jahr freuen. Nicht nur wertvolle Sachspenden waren dabei, sondern auch einige Geldspenden, die uns helfen, unseren Betrieb am Laufen zu halten. Allen Spenderinnen und Spenden sagen wir ganz herzlich danke!

Sachspenden kamen von:

  • Marie Therese Stark (Weihnachtsgeschenke für die Kinder im Frauenhaus, Kosmetikgutscheine)
  • Nicole Lugschitz (Gutscheine für Wellnessbehandlungen)
  • Kiwanis Club Schwarzatal Neunkirchen – Wiener Neustadt (ein Damenfahrrad, ein doppelsitziger Radanhänger, Fahrradsitz für Kleinkinder)
  • Schülerinnen und Schüler der Volksschule Gutenstein (Weihnachtsgeschenke für die Kinder im Frauenhaus)
  • Norbert Barabas (Spielsachen für die Kinder im Frauenhaus)
  • Adventlauf Wiener Neustadt (vier Kinderfahrräder, Weihnachtsgebäck der Bäckerei Linauer)

Geldspenden erhielten wir von:

Und nochmal: Danke!

Weitere interessante Informationen sowie Fotos unserer Veranstaltungen finden Sie auf facebook.

Ihre Spende unterstützt Frauen und Kinder in Not - und ist steuerlich absetzbar.
Kontonummer 3715, Wr. Neustädter Sparkasse (Bankleitzahl 20267)

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